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<pre>Am vergangenen Wochenende feierte der BVB einen klaren 4:0-Erfolg beim VfB Stuttgart und führt weiterhin die Tabelle an — drei Punkte vor Gladbach bzw. Werder Bremen.  <p> Gegen Stuttgart war es aber auch der Spielverlauf, der der TSG in die Hände gespielt hatte. Bereits nach acht Minuten hatte sich Hoffenheim nämlich in Überzahl befunden.  <p>  Hinzu kommt, dass die Hütter-Elf in so gut wie jedem Spiel zumindest einen Gegentreffer zulässen. Mit Ausnahme des Auftakterfolges gegen Freiburg (2:0) kassierte Frankfurt in jedem Pflichtspiel ein oder mehrere Gegentor(e). <p> Immerhin diese letztlich nicht belohnte Volte machte deutlich, dass der FC Köln die Europa League noch nicht abgeschrieben hat. Entsprechend dürfte damit zu rechnen sein, dass sich der FC-Coach auch in Dortmund einiger unerwarteter taktischer oder personeller Kniffe bedient. <p>  Diese plötzliche Stabilität der Stuttgarter ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Truppe von Alexander Zorniger trotzdem noch immer die schlechteste Abwehr der Bundesliga stellt. 23 Einschläge belegen eindrucksvoll, wie chaotisch die Hintermannschaft anfangs agierte.  </pre>


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<pre>Denn auch Leverkusen hat die Teilnahme an der Champions League im Visier.  <p> Und nun wartet am Samstagabend eine ziemlich hohe Hürde für die Gladbacher „Fohlen“ — das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen.  <p>  Vor allem auswärts: Borussia Dortmund hat auswärts eine negative Bilanz (drei Siege, vier Remis, vier Niederlagen) und blieb erstmals seit zehn Jahren in keinem der ersten elf Auswärtsspiele der Saison ohne Gegentreffer. <p> Die zahlreichen personellen Alternativen könnten durchaus dazu führen, dass der vorherige negative Lauf an Gewicht verliert: Weil letztlich aber auf beiden Seiten die schlechten Vorzeichen und alarmierenden Signale überwiegen, machen wir uns im ersten Sonntagsspiel auf eine auf niedrigem Niveau angesiedelte Punkteteilung gefasst. <p>  Dabei hatte sich die Rückrunden-Premiere paradoxerweise zunächst einmal vor allem für die Mainzer vielversprechend angelassen. In der HDI-Arena schoss sich das Team mit einem beherzten Auftakt gegen schläfrig wirkende Gastgeber mit einem Doppelschlag vermeintlich komfortabel in Front.  </pre> 


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<pre> Das Duell gegen die Werkself könnte Aufschluss darüber geben, was von dem aktuellen schwarz-gelben Höhenflug zu halten ist — allerdings müssen sich die Gäste gehörig steigern, um der Mannschaft von Thomas Tuchel tatsächlich gefährlich werden zu können.  <p> Unmittelbar vor der Winterpause wurde die entsprechende Misere überdies auch noch um einen Pokal-K.o. in Mainz ergänzt: Jenes kurz vor Weihnachten erlittene 1:3 gibt den Wettanbietern nun auch für das anstehende Wiedersehen in der Bundesliga die Richtung vor.  <p>  Das 0:0-Unentschieden gegen Freiburg am 2Spieltag war das bisher einzige torlose Match der Werkself in dieser Saison. <p>  Weil es in der vergangenen Spielzeit vor allem im defensiven Mittelfeld der Borussen krankte, wurden für diese Abteilung gleich zwei neue Leute geholt: Thomas Delaney und Axel Witsel. Letzterer galt als Wunschspieler von Favre. <p>  Da fast sämtliche Verfolger gleichfalls verloren, sah selbst die Tabelle den 98ern das trostlose Gastspiel in der Domstadt nach — mit Blick auf das happige Rest-Programm droht sich der verpasste Sprung ins gesicherte Mittelfeld allerdings trotzdem noch böse zu rächen.  </pre>


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<pre> Demzufolge dürfte es auch in Dortmund wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis der hessische Abwehrriegel vom BVB erstmals überwunden sein wird, zumal es da bekanntlich einen gewissen Pierre-Emerick Aubameyang in den Reihen der Borussia gibt.  <p> „Es ist gerade auswärts nicht so leicht gegen einen tiefstehenden Gegner. Nichtsdestotrotz: Wir haben die drei Punkte geholt und einen Riesenschritt gemacht!“   <p> Zumal die Dortmunder in den bisherigen zwei Auswärtsspielen dieser Saison sieglos geblieben sind. Aus den beiden Dienstreisen gab es jeweils nur einen Punkt — ein 0:0 in Hannover und ein 1:1 in Hoffenheim. <p>  Während sich die anderen beiden Blitzstarter aus München und Leverkusen tags zuvor in einem direkten Vergleich duellieren, scheinen es die Schwarz-Gelben im ersten Sonntagsspiel ungleich besser getroffen zu haben. Vorsicht vor den Gästen sollte allerdings keineswegs nur deshalb geboten sein, weil auch das Team von Pal Dardai in der jungen Saison nach wie vor ungeschlagen ist.  <p> In Freiburg wurde der FCA mit einer üblen Packung nach Hause geschickt. 1:5 hieß es am Ende, was der höchsten Niederlage in dieser Saison entspricht.  </pre>


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<pre> Die Buchmacher glauben jedoch nicht daran, dass die Mainzer derartig gestärkt aus der Vorsaison hervorgehen, dass sie am zweiten Spieltag auch Aufsteiger Nürnberg in die Knie zu zwingen wissen — sie schicken sogar den „Club“ als Favorit ins Rennen.  <p> für Dortmund ist die aktuelle Phase ebenfalls keine einfache. Nur die wenigsten rechnen nach dem klaren 0:4 in Barcelona noch mit einem Weiterkommen in der CL. In der Bundesliga braucht Schwarz-Gelb jeden Punkt, um sich wieder für die Königsklasse zu qualifizieren. Immerhin: Von den letzten vier Duellen mit einem Tabellenführer verloren die Borussen kein einziges (1S, 3U).  <p>  Auch wenn die Bilanz keine allzu großen Hoffnungen auf Seiten des SC Freiburg schürt, hat die Elf von Christian Streich am Wochenende etwas geschafft, was den Borussen bisher verwehrt geblieben ist: ein Sieg 2018. Noch dazu gegen Leipzig, das bislang im Oberhaus gegen den SCF immer gewonnen hat. <p>  Den obligatorischen Kassensturz zum Abschluss der Hinrunde müssen die 18 Bundesligisten dieses Mal im Vorübergehen absolvieren: Aufgrund des unmittelbar anstehenden Rückrundenstarts bleibt schließlich so gut wie keine Zeit, das bislang Geleistete zu würdigen.  <p> Allerdings war Mainz in dieser Saison in der Fremde nicht gerade erfolgreich. Nur einen Auswärtssieg gab es in den bisherigen 16 auswärtigen Partien. Dazu noch sechs Remis. Somit kamen die Mainzer bislang auf nur 9 Auswärts-Punkte.  </pre>


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